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INHALT:
Eine
Nacht in Venedig
von Johann Strauß
Geschäftiges Treiben auf dem Marktplatz am Canale Grande, Serenaden,
maskierte Gestalten und Karnevalsstimmung: Alles, was Venedig
unwiderstehlich
macht, bringt Johann Strauß in seiner Operette aufs wirkungsvollste
musikalisch
zum Klingen. Die Handlung wartet mit den für das Genre typischen
Verwirrungen
auf: Um seine Gattin Barbara vor den Verführungskünsten des
Herzogs von Urbino zu schützen, plant Senator Delaqua, sie heimlich auf
die
Insel Murano bringen zu lassen. Caramello, der Barbier des Herzogs, soll
sie
allerdings auf dessen Wunsch entführen und zu ihm bringen. Als er aber
durch
den Makkaronikoch Pappacoda (der es wiederum von Ciboletta, der Zofe des
Senators, weiß) von Delaquas Absicht erfährt, entschließt er sich, die
für
Barbara bestimmte Gondel selbst zu steuern und die Senatorsgattin so
dem Herzog zuzuführen. Barbara jedoch hat ihre eigenen Pläne:
Um sich heimlich mit Delaquas jungem Neffen Enrico treffen zu können,
bittet sie das Fischermädchen Annina, Caramellos Braut, an ihrer Stelle
die für sie bestimmte Gondel zu besteigen. So geschieht es, dass
Caramello
dem Herzog seine eigene Braut als "Barbara" präsentiert. Als dann auch
noch sowohl Ciboletta und als auch Agricola als Delaquas Barbara
erscheinen, ist das Verwirrspiel komplett ...
In Johann Strauss’ Partitur von "Eine Nacht in Venedig" waltet der
Zauber Italiens, jene musikalische Fröhlichkeit und unverwechselbare
Atmosphäre, die man mit dem südlichen Himmel verbindet.
Des Herzogs "Lagunenwalzer" oder Caramellos "Gondellied" sind nur
zwei der zahlreichen Titel, die diese Operette zu einem unsterblichen
Meisterwerk des Walzerkönigs werden ließen.
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