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ARCHIV:

Seit 1996: Niederösterreichischer Operettensommer
auf Schloss Haindorf in Langenlois

Um das architektonisch wertvolle und vom NÖ Baugewerbe zur Gänze
restaurierte Schloss Haindorf, ein Kulturjuwel von Langenlois, auch
während der Sommermonate zu nutzen, werden seit 1996 im Schlosspark
Operetten aufgeführt, die Rückseite des Schlosses dient dabei als
beeindruckende Kulisse. Seither erfreuten die Schlossfestspiele
Langenlois bei erstklassiger künstlerischer Besetzung im Rahmen
des Niederösterreichischen Operettensommers die Herzen tausender
Besucher mit wunderschönen und unterhaltsamen Operetten. Mit der
1.500 Personen fassenden Besuchertribüne zählt Langenlois zu den
grössten Sommerarenen im Land.
                            
Programmheft 2009: Der Vogelhändler 2009: "Der Vogelhändler" von Carl Zeller

Mehr als 16.000 Besucher kamen, um die in einer Publikumsumfrage 2006
gewählte Operette „Der Vogelhändler“ zu sehen! Nach einem Start, bei dem
die Premiere wegen eines Jahrhundertsturms in der Pause abgesagt werden
musste und die beiden nachfolgenden Vorstellungen in Regenponchos
begeistert mitverfolgt wurden, belohnte das Wetter die Schauspieler und
Besucher für ihr großartiges Durchhaltevermögen. Regisseur Werner Pichler
gelang es, die Geschichte der Christel von der Post und ihrem Adam aus
Tirol in die angenehme Atmosphäre der Kamptalauen um das
Schloss Haindorf zu versetzen. Das Meisterwerk von Carl Zeller wurde durch
die Publikumslieblinge unseres bewährten Ensembles zur Vollendung gebracht.
Der Volksopernchor und die Liedertafel Langenlois rundeten den Gesang ab
und das Wiener Opernballorchester unter Dirigent Prof. Uwe Theimer
perfektionierten die wunderschöne musikalische Gestaltung.
Ein weiteres Highlight war die Kindervorstellung am 13.08.2009, die ein
Rekord-Publikum mit 837 jungen Operettenfreunden verzeichnen konnte.
Programmheft 2008: Die Csárdásfürstin" 2008: "Die Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán
   
„Singing in the rain ....“ Insgesamt drei der zehn Aufführungen fanden bei
Regen statt, darunter auch die Premiere. Die letzte Vorstellung am 15.08.2008
musste wegen Unwetterwarnungen schon am frühen Nachmittag abgesagt werden
und wurde zum Versicherungsfall. Das gesamte Ensemble erwies sich als äußerst
diszipliniert und wetterfest, bei sämtlichen Regenvorstellungen wurde trotz Nässe
bravourös gesungen und getanzt. Das Publikum bedankte sich dafür mit
euphorischem Applaus. Unter der Regie von Werner Pichler sangen Csilla Szalai
die Csárdásfürstin, Tenor Stephen Chaundy den Fürsten Edwin. Weitere
Publikumslieblinge waren KS Rudolf Wasserlof, Erwin Belakowitsch und
KS Sigrid Martikke. Zahlen: Insgesamt 12.337 verkaufte Karten.
Zur Kindervorstellung für Licht ins Dunkel kamen 679 Besucher.
Programmheft 2007: "Die Fledermaus" 2007: "Die Fledermaus" von Johann Strauß
      
Wieder waren bei den Operettenvorstellungen und den
Rahmenveranstaltungen mehr als 15.000 Besucher im Park von
Schloss Haindorf zu Gast. Obwohl sich etliche Abende mit Wetterleuchten
und Wolkentürmen ankündigten, blieben schließlich doch alle Vorstellungen
bis auf eine Ausnahme regenfrei, die Vorstellung am 29.7.2007 konnte
nach einem kurzen Regenschauer fortgesetzt werden.
Die „Fledermaus“-Inszenierung ist bei unserem Publikum sehr gut
angekommen. Die Saison in Zahlen: "Die Fledermaus" sahen 13.109
zahlende Gäste – dies ergibt eine Kartenauslastung von 80 Prozent,
zusätzlich kamen 732 Zuschauer zur Kindervorstellung und 400 zum
Benefizkonzert "Swing im Park" der NÖ. Militärmusik.
Programmheft 2006: "Das Land des Lächelns"
  
High-Power–Projektionen von Ing. Gerhard Rezac
2006: "Das Land des Lächelns" von Franz Lehár

Die Verfassung des Publikums unserer Zeit ermöglicht auch der Operette
sich von der oft unglaubwürdigen Lüge eines „Happy End“ abzuwenden.
Nach wie vor ist es jedoch von der romantischen Handlung und dem
Zusammentreffen von chinesischer Kultur und europäischer Tradition
beeindruckt. Erstmals unter der Regie von Werner Pichler erlebte das
treue Publikum (12.828 Besucher) der Schlossfestspiele Langenlois
vom 21. Juli bis 13. August unverfälscht die an „Ohrwürmern“ so reiche
Operette „Das Land des Lächelns“. Eine solide Inszenierung mit achtbaren
gesanglichen Leistungen, etwa von Elisabeth Flechl als Komtesse „Lisa“,
dem japanischen Tenor Mineo Nagata als „Prinz Sou-Chong“,
Erwin Belakowitsch als „Leutnant Gustl“, Josef Forstner konnte als „Fu Li“
wieder einmal sein komisches Talent zeigen.
Die vielbeklatschten High-Power–Projektionen von Ing. Gerhard Rezac
versetzten Schloss Haindorf eindrucksvoll nach China.
Dass der Erfolg einer Sommertheaterbühne jedoch voll und ganz von der
Gunst des Himmels abhängt, hat sich diesmal mit 2 abgesagten
Vorstellungen (4. und 5. August) wieder einmal bestätigt.
Programmheft 2005: "Im weissen Rössl" 2005: "Im weißen Rössl" von Ralph Benatzky
    
Das zehnte Spieljahr der Schlossfestspiele Langenlois war trotz einer
verregneten Vorstellung am 14.08.2005 mit Abstand die erfolgreichste.
Das "Rössl", unter der Regie von Prof. Robert Herzl für Schloss Haindorf
aufgezäumt, erwies sich zusammen mit einer sensationellen Besetzung
als unschlagbarer Publikumsmagnet. Die öffentliche Generalprobe und die
10 folgenden Vorstellungen wurden von insgesamt 16.157 Gästen besucht.
Dies entspricht bei einer Auflage von insgesamt 16.535 Karten einer
Auslastung von 97,71% und ist somit der beste Wert seit der durch das
Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 unterbrochenen Erfolgsserie.
Programmheft 2004: "Die Zirkusprinzessin" 2004: "Die Zirkusprinzessin" von Emmerich Kálmán
   
Das gewohnte Ambiente aufgelockert mit etwas Zirkusatmosphäre. Regisseur
Kurt Huemer hat das Stück so gelassen, wie es Kálmán gemeint hat:
Mit einem unterhaltenden, schwungvollen Melodienreigen, ein paar
witzigen Einlagen und erstmals mit einem Schwarm junger Tänzerinnen
aus der Musicalklasse der Musikuniversität Wien. Ein souveränes Ensemble:
Kristiane Kaiser als Zirkusprinzessin ebenso überzeugend und stimmstark
wie Stephen Chandy als Mister X. Das Buffopaar mit Renée Schüttengruber
und Wolfgang Gratschmaier hervorragend besetzt. Trotz andauerd
schlechter Wetterprognosen 10 regenfreie Spieltage mit einem begeisterten
Publikum und guten Kritiken.
Programmheft 2003: "Der Bettelstudent" 2003: "Der Bettelstudent" von Carl Millöcker
  
Mit einem weiteren Besucherrekord von 14.188 Zuschauern hat
"Der Bettelstudent" für die Schlossfestspiele wieder viele neue
Freunde gewonnen. 
Nicht zuletzt die idealen Wetterbedingungen sorgten für laue Abende und
gaben den Intrigen des Oberst Ollendorf rund um die schöne Laura den
optimalen Rahmen. Einmal mehr wurde Langenlois seinem Ruf als
"Sommerfrische der Wiener Volksoper" gerecht.
Programmheft 2002: "Gräfin Mariza" 2002: "Gräfin Mariza" von Emmerich Kálmán
  
Durch die Hochwasserkatastrophe am 7.8.2002 buchstäblich "ins Wasser
gefallen" sind die restlichen fünf Vorstellungen der "Gräfin Mariza". Nur
8.822 Operettenliebhaber konnten in einer lebensfroh bunten Kulisse eine
schwungvolle Aufführung genießen, belebt durch einen reizenden
Kinderchor, eine Zigeunerkapelle, den Chor der Langenloiser Liedertafel, ein
spielfreudiges Ensemble und eine stimmgewaltige Izabela Labuda als
"Gräfin Mariza".
Sie lebt noch, die Operette, daran ändert auch ein Jahrhundertereignis
nichts!
Programmheft 2001: "Der Zarewitsch" 2001: "Der Zarewitsch" von Franz Lehár
  
Der Andrang war enorm. Es wurden um 12 Prozent mehr Karten im
Vorverkauf abgesetzt, als im ohnehin gut besuchten Vorjahr. Die bereits
bisher ständig steigende Besucherzahl - 2000 waren es 12.272 - hat in
diesem Sommer einen neuen Rekord erreicht: 13.748 Besucher.
Programmheft 2000: "Wiener Blut" 2000: "Wiener Blut" von Johann Strauß
  
Bereits zum fünften Mal fanden die Schlossfestspiele Langenlois auf Schloss
Haindorf statt. Bis Mitte August standen Publikumslieblinge wie Peter Minich
in der Johann Strauß-Operette "Wiener Blut" zehnmal auf der Bühne. Mit
der Aufnahme in das "Theaterfest Niederösterreich" hat sich Langenlois
endgültig unter die prominentesten Spielorte rund um Wien eingereiht.
Programmheft 1999: "Die Lustige Witwe" 1999: "Die lustige Witwe" von Franz Lehár
  
Regina Renzova, Josef Forstner und einmal mehr Adolf Dallapozza
eroberten im Sturm die Herzen des Publikums.
Programmheft 1998: "Ein Walzertraum" 1998: "Ein Walzertraum" von Oscar Strauß
   
Auch 1998 war ein voller Erfolg: Mit der Operette "Ein Walzertraum" von
Oscar Strauß zogen die Schlossfestspiele Langenlois mehr als 12.000
Besucher an, die Stars waren der lyrische Tenor John Dickie und die
Volksopernsängerin Martina Dorak.
Wie bereits 1997 sorgten unter der
Führung von Uwe Theimer viele Sängerinnen und Sänger sowie Musiker der
Volksoper Wien für hohes künstlerisches Niveau. "So wie Reichenau als
Sommerresidenz des Burgtheaters bezeichnet wird, ist Haindorf nun zur
Sommerresidenz für Künstler der Volksoper geworden", freut sich
Uwe Theimer.
Programmheft 1997: "Die Fledermaus" 1997: "Die Fledermaus" von Johann Strauß
  

Die "Fledermaus" von Johann Strauß brachte die Zuschauerherzen zu
wildem Klopfen. Kammersänger Adolf Dallapozza brillierte als "Eisenstein",
Regina Schörg als "Rosalinde".
Programmheft 1996: "Zwei Herzen im 3/4 Takt" 1996: "Zwei Herzen im 3/4 Takt" von Robert Stolz
      

Vielversprechender Beginn 1996 mit der Robert Stolz-
Operette "Zwei Herzen im ¾-Takt"...